
webquest: der demografische Wandel
Die Veränderung der Alterstruktur der deutschen Gesellschaft beherrscht seit einigen Jahren die Diskussion über die Zukunft des sozialen Systems. Wissenschaftler prognostizieren für das 21. Jahrhundert einen dramatischen Rückgang der deutschen Bevölkerungszahl verbunden mit einer überproportionalen Zunahme der Altersgruppe der über 65 Jährigen. Die Politik begründet Entscheidungen wie die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre und weitere Einschnitte in das soziale Netz mit der Unbezahlbarkeit der sozialen Kosten für eine überalterte Bevölkerung. Teile der jungen Generation stellen offen den Generationenvertrag in Frage. Der demografische Wandel wird alle Bereich des öffentlichen Lebens verändern und alle Einwohner Deutschlands werden auf die eine oder andere Weise von diesem Wandel betroffen sein, also auch wir!
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| Erläutern Sie das Modell des demografischen Übergangs und benennen Sie die steuernden Elemente des darin dargestellten, idealtypischen Verlaufs der Bevölkerungsentwicklung. |
| Analysieren Sie die Entwicklung des Altersaufbaus in der Bundesrepublik Deutschland von 1950 bis 2050 -Prognose- . (siehe dazu auch: Bevölkerungspyramiden lesen.) |
Untersuchen Sie die Auswirkungen des demografischen Wandels in
Deutschland (die Links verweisen jeweils auf Einstiegsseiten zum
Thema)
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| Interpretieren Sie eine der Karikaturen vor dem Hintergrund Ihrer Arbeitsergebnisse. |
| Wege in die demografische Zukunftsfähigkeit?! Bewerten Sie kritisch die 17 Thesen der Studie "Deutschland 2020" des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. |
Weitere Informationen zum Vorgehen / Bewertung / Fazit
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Demografie
Online-Handbuch Demografie Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung verfolgt das Ziel, die öffentliche Wahrnehmung der weltweiten demographischen Veränderungen zu verbessern. Die Arbeit des Institutes soll helfen, die Folgen dieses Wandels im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung zu bewältigen.
Umfangreiches Zahlenmaterial und Statistiken zum Thema Bevölkerung finden Sie beim Statistischen Bundesamt (Destatis)
"Demografische Forschung Aus Erster Hand" wird vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock, in Kooperation mit dem Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, und dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels herausgegeben. kostenloses Archiv!
Bevölkerung: FAKTEN – TRENDS – URSACHEN – ERWARTUNGEN - DIE WICHTIGSTEN FRAGEN Sonderheft der Schriftenreihe des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung - dort auch viele andere download-Materialien zum Thema
demografischer Übergang
Das Modell des demografischen Übergangs- Informationsseite des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung
demografischer Wandel in Deutschland
Demografischer Wandel in Deutschland: Materialien der Bundeszentrale für Politische Bildung
auch: Informationen zur politischen Bildung (Heft 282): Bevölkerungsentwicklung (2004)
Auswirkungen des demografischen Wandels auf Wirtschaft und Gesellschaft (Ein Vortrag von Bert Rürup, HK Hamburg, 19.01.2005)
Eine Zusammenstellung der wichtigsten Fakten zum demografischen Wandel findet sich auf der Themenseite des Bundespräsidenten Horst Köhler unter dem Menupunkt "Panorama".
DIE ZEIT: Serie Demografie - Deutschland ohne Kinder - Eine Serie in vier Folgen. Analysen, Videoreportagen und -interviews sowie zahlreiche Infografiken. sehens-, hörens- und lesenwert!
Grundkurs Demographie der FAZ in 10 Lektionen (Sehr gut gemacht- in den Schlussfolgerungen teilweise etwas zu (sehr) einseitig!)
siehe auch: DIE WELT: "Die langfristigen Prognosen der Demographen sind unseriös"
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Bericht über die demografische Lage der Nation im regionalen Vergleich (sehr interessante Karten!)
dazu: Wo wirst du sein? (DIE ZEIT)
Die "Aktion Demographischer Wandel" ist ein Leitprojekt der Bertelsmann Stiftung. "Wir begreifen den demographischen Wandel als Chance und Treiber gesellschaftlicher Innovation und wollen mit geeigneten Instrumenten eine prospektive Politik in Bund und Ländern unterstützen".
"Länderplattform" der Aktion Demographischer Wandel der Bertelsmann Stiftung. Hier finden Sie demographierelevante Fakten, Studien und Aktivitäten der 16 Bundesländer.
Der Demografiemonitor bildet wichtige Indikatoren der wirtschaftlichen Situation, der demografischen Entwicklung, der politischen Transparenz und Bürgergesellschaft für die Bundesländer ab.
Demografischer Wandel in der Arbeitswelt - Chancen für eine innovative Arbeitsgestaltung (BMBF)
Die demografische Kapitulation (Gunnar Heinsohn in CICERO 6/07): Nur mit ihrem eigenen Nachwuchs werden die westlichen Hightechnationen ihren Lebensstandard nicht halten können.
Generationenbeziehungen - Generationenvertrag - Generationengerechtigkeit
Das GENERATIONEN-BAROMETER 2006 ist eine fortlaufende demoskopische Studie. Sie soll als Messinstrument periodisch – am besten im Abstand von drei Jahren – die Klimaveränderungen zwischen den Generationen aufspüren und Vergleichswerte über Jahre generieren.
Welche Auswirkungen hat der demographische Wandel? Wie werden Alt und Jung zusammenleben, wenn Deutschland in die Jahre kommt? Wie meistern wir die ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen, die sich daraus ergeben? Antworten auf diese Fragen versucht das Themenmodul der Friedrich Ebert Stiftung Online Akademie: Generationengerechtigkeit zu geben(*****)
Jung und Alt - Miteinander der Generationen: Diese Broschüre will Kommunikationsstrategien zwischen den Generationen vermitteln und aufzeigen, dass keine Generation für sich alleine glücklich werden kann, sondern alle miteinander verbunden sind durch ein unsichtbares Band aus Ansprüchen und Verpflichtungen, ohne das eine Gesellschaft überhaupt nicht funktions- und zukunftsfähig wäre.
Der DGB beschäftigt in dem Themenmodul "Demografischer Wandel" besonders mit den Chancen älterer ArbeitnehmerInnen auf dem Arbeitsmarkt.
Mit dem Thema "Familie und demographischer Wandel" befasst sich die Robert Bosch Stiftung auf ihrer homepage
Die europäische Blickrichtung: Mitteilungen der Europäischen Kommission - Grünbuch „Angesichts des demografischen Wandels - "eine neue Solidarität zwischen den Generationen“
Klaus Stuttmann (http://www.stuttmann-karikaturen.de/)
Gerhard Mester
Ergebnisse des Karikaturenwettbewerbs des Magazins CICERO zum Thema Gesundheit und Rente
Für die Bearbeitung aller Aufgaben haben Sie fünf Unterrichtsstunden Zeit.
Die Links in den Internetquellenangaben leisten Ihnen bei der Beantwortung der Aufgaben Hilfestellung. Gerne können Sie auch weitere Internetquellen und eigene Materialien benutzen.
Für die Bearbeitung der Aufgaben können Sie Material (Folien, Folienstifte, Plakate und Plakatstifte) zur Verfügung gestellt bekommen. Nutzen Sie die Officeprogramme auf dem Rechner.
Arbeiten Sie mit zwei Partnern/Partnerinnen (Dreier-Gruppen) zusammen. Klären Sie gegebenenfalls untereinander, wer welche Teilaufgabe / Texte / Materialien bearbeitet und welche Fragen Sie beantwortet haben wollt. Wichtig ist, dass Sie gegenseitig immer über Ihre Ergebnisse Bericht erstattet.
Ihr Feedback ist wichtig! Machen Sie sich z.B. Notizen, mit welchen Quellen Sie gut oder weniger gut arbeiten konnten oder wo es insgesamt rund lief und wo nicht.
Achten Sie auf eine gelungene Darstellung Ihrer Ergebnisse.
Bedenken Sie bitte, dass Ihre Arbeit benotet wird.
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Für die Bewertung Ihrer webquest Arbeit wird folgendes berücksichtigt:
Mitarbeit in der Gruppe 2 / Inhaltliche Ergebnisse 3 / Präsentation der Ergebnisse 2 / Qualität des Vortrags 2
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| Welche Bedeutung hat die Kenntnis über den demografischen Wandel für Sie? | |
| Wo fühlen Sie sich jetzt gut informiert, wo haben Sie noch weiteren Informationsbedarf? | |
| Wo sehen Sie konkrete Handlungsmöglichkeiten. | |
| Wie bewerten Sie die Arbeit in Ihren Teams? Waren Sie mit ihrem Partner/ihrer Partnerin zufrieden? | |
| Mit welchen Quellen konnten Sie welche Fragen gut bzw. weniger gut beantworten? Haben Sie selbst bessere Quellen gefunden? | |
| Wie hat Ihnen diese Art ein Thema zu bearbeiten gefallen? Antwort bitte
begründen! Hat sich Ihr Lehrer zu wenig oder zu viel "eingemischt"? |
Vielen Dank für Ihr Feedback!
gclasen, 10.02.2009